10 Regeln zur Angst- & Panikbewältigung

  1. Denke immer daran, dass deine Angstgefühle und die dabei auftretenden Symptome
    nichts anderes sind als eine „Übersteigerung“ der normalen Körperreaktionen in einer Stresssituation.
  2. Solche Gefühle und Körperreaktionen sind zwar sehr unangenehm, aber weder gefährlich, noch in irgendeiner Weise schädlich. Nichts Schlimmes wird geschehen!
  3. Steigere dich in Angstsituationen nicht selbst durch Gedanken wie „Was wird geschehen“ und „Wohin kann das führen“ in größere Ängste hinein.
  4. Konzentriere dich nur auf das, was um dich herum und mit deinem Körper wirklich
    geschieht, nicht auf das, was deiner Vorstellung nach alles passieren könnte.
  5. Warte ab und gebe der Angst Zeit vorüberzugehen. Bekämpfe deine Angst nicht!
    Lauf nicht davon! Akzeptiere deine Angst!
  6. Beobachte, wie die Angst von selbst wieder abnimmt, wenn du aufhörst, dich in deinen Gedanken (Angst vor der Angst) weiter hineinzusteigern.
  7. Denke daran, dass es beim Üben nur darauf ankommt zu lernen, mit der Angst
    umzugehen – nicht sie zu vermeiden. Nur so gibst du dir selbst eine Chance Fortschritte
    zu machen.
  8. Halte dir innere Ziele vor Augen, welche Fortschritte du schon – trotz aller Schwierigkeiten – gemacht hast. Denke daran, wie zufrieden du sein wirst, wenn du auch dieses Mal Erfolg hast.
  9. Wenn du dich besser fühlst, schaue dich um und plane die nächsten Schritte.
  10. Wenn du dich in der Lage fühlst weiterzumachen, dann versuche, ruhig und gelassen,
    in die nächste Übung zu gehen.